Café Slavia
Jiří Kolář hat hier Gedichte geschrieben, Jiří Grossmann Erzählungen, Jaroslav Seifert wiederum Gedichte, Václav Havel schöpft hier bis heute Energie und Kraft und Viktor Oliva hat für uns den „Absinthtrinker“ gemalt.
Auch wenn man das Interieur und die Atmosphäre vom Café Slavia weder essen noch trinken kann, so sind doch gerade sie der Grund dafür, warum seit Generationen so viele interessante und berühmte Persönlichkeiten ins Slavia kommen.
Auf der Nationalstraße ist das Slavia die Nummer eins und das nicht nur hinsichtlich seiner Adresse. Die Lage direkt an der Schnittstelle von Moldauufer und Nationalstraße ermöglicht es, tschechische Geschichte hautnah zu erleben. Damit meinen wir nicht nur die Aussicht auf das Nationaltheater, die Karlsbrücke und den Hradschin. Um unsere Fenster herum spielt sich tatsächlich Geschichte ab.
Aus den Fenstern konnte man am 16. Mai 1868 die Grundsteinlegung des Nationaltheaters beobachten, am 21. September 1937 führte hier der Trauerzug des Präsidenten T. G. Masaryk entlang und am 17. November 1989 gipfelte unweit von hier die Studentdemonstration, die den Beginn der Samtenen Revolution markierte. Und manchmal - wie beim Prager Jahrtausendhochwasser im August 2002 - fließt die Geschichte förmlich an uns vorbei.
Die Liste unserer Gäste liest sich wie ein alphabetisches Verzeichnis der Persönlichkeiten aller Sphären des gesellschaftlichen Lebens. Sie alle tragen zum unvergleichlichen Geist des Café Slavia bei, das natürlich nicht nur Trugbilder wie das des Gemäldes “Der Absinthtrinker” und Atmosphärisches zu bieten hat, sondern auch ganz reale, hervorragende Kaffeespezialitäten und böhmische Küche.
| Adresse: | Kavárna Slavia Smetanovo nábřeží 1012/2, 110 00 Praha 1 |
| Öffnungszeiten: | Täglich 8 - 23 Uhr |
| Telefon: | +420 224 218 493 |
| E-Mail: | info@cafeslavia.cz |
| Website: | www.cafeslavia.cz ![]() |














